Seit 1987

Hier werden Sie vom Chef beraten. 

Nachhaltigkeit 

 



In unserer Firma:

Auch eine kleine Firma wie wir, verbraucht Energie ( Strom, Gas für das Büro, Kraftstoff für die Wege zum Kunden, Internet- und Datenströme, die zusätzliche Energie an den Servern verbrauchen ) und Material ( vor allem Papier ). Wir haben uns Ende 2019 Gedanken darüber gemacht, was wir verändern können:

Voran steht der Grundsatz: Weniger ist mehr!

Ab Mai 2020 haben wir auf den Biogastarif der Firma Polarstern-Energie umgestellt. www.polarstern-energie.de.

Privat nutzen wir auch den Ökostromtarif dieser Firma. Den Strom für unser Büro beziehen wir von unserem regionalen Stromversorger BEW.

 www.bew-bocholt.de Der Stromtarif wird lt. BEW zu 100% aus Wasserkraft bezogen (kein echter Öko-Strom-Tarif ).

Kundentermine vor Ort sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. In den letzten Jahren ist allerdings die jährliche betrieblich veranlasste Kilometerleistung mit KFZ bereits deutlich gesunken. In 2019 ist es erstmals gelungen, diese auf ca. 6000 km zu begrenzen. Kurze Fahrten innerhalb von Bocholt werden wir überwiegend mit dem Fahrrad erledigen. Für mittlere Strecken ( bis ca.10 km ) nutzen wir, so oft es geht, unser Firmen E-Bike. 

In 2020 werden wir auf nur noch ca. 3500 km geschäftlich veranlasste Fahrten kommen. "Corona" hat die Digitalisierung in der Beratung beschleunigt. Viele Beratungen bei Bestandskunden konnten ONLINE stattfinden. 

Wir haben uns entschieden, in Zukunft keine Neuanschaffungen von KFZ mit Verbrennungsmotor zu tätigen. Wir haben bisher keine beruflich veranlassten Flüge gemacht und werden dies in Zukunft auch nicht tun. 

Wir nutzen so oft es geht, statt Google die Suchmaschine Ecosia.

Wir verwenden in Zukunft wieder Recycling Papier. Wir versuchen den Verbrauch von Papier zu senken, was durch die Regulierungen der letzten 30 Jahre nicht so einfach ist. ( Beispiel: 1988 hatte ein Antrag für eine Rentenversicherung 2 Blatt Papier - heute sind es je nach Gesellschaft zwischen 20 und 40 Seiten ) In den nächsten Jahren werden aber die Möglichkeiten papierloser Beantragungen zunehmen.

Für Weiterbildungen belegen wir Webinare. Wenn uns eine vor-Ort-Präsenz nötig erscheint, bilden wir wenn möglich Fahrgemeinschaften. Wir nutzen z.B hierzu die App Bla-Bla Car.

In 2019 haben wir ein Waldprojekt in Köln-Lindweiler unterstützt. Mit der Spende wurde eine Fläche von 75 qm aufgeforstet.

Bei Versicherungsangeboten: 

Sie fragen sich, was ein nachhaltiges Versicherungsprodukt ausmacht? Z.B. eine nachhaltige Hausratversicherung? 

Dazu muss man wissen, dass ein bestimmter Teil der Versicherungsprämie vom Versicherer angelegt wird. Ein nachhaltiger Versicherer wird 1. bei der Anlage der Geldbeträge auf Nachhaltigkeit achten und 2. den eigenen Geschäftsbetrieb nachhaltig aufstellen (eigene Co2 Bilanz, Energie, Fahrzeugflotte etc. ). Zudem bieten die Produkte meist ein paar zusätzliche Einschlüsse, die speziell für den "nachhaltigen Kunden" konzipiert sind.

Bisher gibt es nur wenige Versicherer, die beides konsequent und nachweislich tun. ( z.B. Barmenia, Waldenburger ....)

Ein positives Beispiel ist z.B. die Marke "grün versichert", die auch in unseren Vergleichsrechnern hinterlegt ist. Wir berechnen gern Angebote von diesen Versicherern, weil wir die Vorreiterrolle unterstützen möchten ( u.a. Itzehoer, NV-Versicherung ).

https://www.gruen-versichert.de/konzept/ueber-uns/  

Bei Anlageprodukten:

Im Bereich der klassischen Lebens-und Rentenversicherungsprodukte nimmt die Anzahl der Versicherer zu, die das Thema Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien mehr umsetzen als andere. Es gibt hier m.E. einen großen Nachholbedarf. Manche meinen es ernst, manche mobilisieren Ihre Marketingabteilungen um vom "grünen Trend" zu profitieren. 

Im Bereich der Fonds oder Vermögensverwaltungen ist ein unglaublicher Trend zum Thema Nachhaltigkeit zu beobachten. Hierbei ist allerdings nicht "alles grün was glänzt". Schein und Sein ist nicht einfach zu unterscheiden. Zwischen "hellgrün und dunkelgrün" gibt es viele Schattierungen.

Auf der Startseite ( grüner Button )  finden Sie 3 verschiedene nachhaltige Vermögensverwaltungen. Neu ist unser Fondsshop ( grünes Logo ) in dem eine große Auswahl von "nachhaltigen Fonds" incl. einiger ETFs enthalten sind. Einheitliche Standards zu finden versucht das FNG-Siegel :  Mehr unter: https://www.fng-siegel.org 

Nach meiner subjektiven Einschätzung sind die Fonds der Ökoworld Gruppe, besonders empfehlenswert, weil sie mit dem "Ökovision" 1996 bereits gestartet sind und seitdem konsequent und glaubhaft sich dem Thema gewidmet haben. Es gibt allerdings eine Reihe von anderen Fondsgesellschaften und Fondsprodukten die ebenso seit vielen Jahren Vorreiter sind. Allerdings lohnt sich ein Vergleich mit Blick auf Kosten und Inhalt der Fonds immer.

Wir unterstützen Sie gern mit weiteren Informationen.

Wir sind der Meinung, dass das Thema "Nachhaltigkeit" mit in die Beratung gehört und sprechen es aktiv an. Ab 2021 wird es durch europäische "Regulierung" sogar verpflichtend. 

Allerdings sollte vor der Frage nach der Nachhaltigkeit einer Anlage immer die der Geeignetheit kommen.