Seit 1987

Hier werden Sie vom Chef beraten. 

Nachhaltigkeit 

 



In unserer Firma:

Auch eine kleine Firma wie wir, verbraucht Energie ( Strom, Gas für das Büro, Kraftstoff für die Wege zum Kunden, Internet- und Datenströme, die zusätzliche Energie an den Servern verbrauchen ) und Material ( vor allem Papier ). Wir haben uns Ende 2019 Gedanken darüber gemacht, was wir verändern können:

Voran steht der Grundsatz: Weniger ist mehr! Und wir möchten unsere Klimabilanz verbessern.

Ab Mai 2020 haben wir auf den Biogastarif der Firma Polarstern-Energie umgestellt. www.polarstern-energie.de.

Privat nutzen wir auch den Ökostromtarif von Polarstern und speisen seit 2009 Strom durch eine kleine Fotovoltaikanlage ins Netz. Den Strom für unser Büro beziehen wir von unserem regionalen Stromversorger BEW.

 www.bew-bocholt.de Der Stromtarif wird lt. BEW zu 100% aus Wasserkraft bezogen (kein echter Öko-Strom-Tarif ( Laufzeit bis 2021 ).

Kundentermine vor Ort sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. In den letzten Jahren ist allerdings die jährliche betrieblich veranlasste Kilometerleistung mit KFZ bereits deutlich gesunken. In 2019 ist es erstmals gelungen, diese auf ca. 6000 km zu begrenzen. Kurze Fahrten innerhalb von Bocholt werden wir überwiegend mit dem Fahrrad erledigen. Für mittlere Strecken ( bis ca.10 km ) nutzen wir, so oft es geht, unser Firmen E-Bike. 

In 2020 werden wir auf nur noch ca. 4000 km geschäftlich veranlasste Fahrten kommen. "Corona" hat die Digitalisierung in der Beratung beschleunigt. Viele Beratungen bei Bestandskunden konnten ONLINE stattfinden. 

Wir haben uns entschieden, in Zukunft keine Neuanschaffungen von KFZ mit Verbrennungsmotor zu tätigen. Wir haben bisher keine beruflich veranlassten Flüge gemacht und werden dies in Zukunft auch nicht tun. 

Wir nutzen so oft es geht, statt Google die Suchmaschine Ecosia.

Wir verwenden in Zukunft wieder Recycling Papier. Wir versuchen den Verbrauch von Papier zu senken, was durch die Regulierungen der letzten 30 Jahre nicht so einfach ist. ( Beispiel: 1988 hatte ein Antrag für eine Rentenversicherung 2 Blatt Papier - heute sind es je nach Gesellschaft zwischen 20 und 40 Seiten ) In den nächsten Jahren werden aber die Möglichkeiten papierloser Beantragungen zunehmen. Seit 2020 können wir Dokumente digital unterschreiben lassen.

Für Weiterbildungen belegen wir Webinare. Wenn uns eine vor-Ort-Präsenz nötig erscheint, bilden wir wenn möglich Fahrgemeinschaften mit Kollegen. 

In 2019 haben wir ein Waldprojekt in Köln-Lindweiler unterstützt. Mit der Spende wurde eine Fläche von 75 qm aufgeforstet.

2020 haben wir, durch 300 gespendete Baumpflanzungen an die plant-for-the-planet.org, einen großen Teil unseres restlichen geschäftlichen Co2 Verbrauchs kompensiert.

Wir versuchen nach dem Berliner Appell klimaneutral zu handeln. Nicht nur beruflich sondern auch privat. 

Aber auch wir sind  nur Menschen die manchmal kontrovers handeln und nicht perfekt sind!

Bei Versicherungsangeboten: 

Sie fragen sich, was ein nachhaltiges Versicherungsprodukt ausmacht? Z.B. eine nachhaltige Hausratversicherung? 

Dazu muss man wissen, dass ein bestimmter Teil der Versicherungsprämie vom Versicherer angelegt wird. Ein nachhaltiger Versicherer wird 1. bei der Anlage der Geldbeträge auf Nachhaltigkeit achten und 2. den eigenen Geschäftsbetrieb nachhaltig aufstellen (eigene Co2 Bilanz, Energie, Fahrzeugflotte etc. ). Zudem bieten die Produkte meist ein paar zusätzliche Einschlüsse, die speziell für den "nachhaltigen Kunden" konzipiert sind.

Bisher gibt es nur wenige Versicherer, die beides konsequent und transparent tun. ( z.B. Barmenia incl. Adcuri , Ostangler, Waldenburger ....)

Ein weiteres positives Beispiel ist z.B. die Marke "grün versichert", die auch in unseren Vergleichsrechnern hinterlegt ist. Wir berechnen gern Angebote von diesen Versicherern, weil wir die Vorreiterrolle unterstützen möchten ( u.a. Itzehoer, NV-Versicherung ).

https://www.gruen-versichert.de/konzept/ueber-uns/  

Bei Anlageprodukten:

Im Bereich der klassischen Lebens-und Rentenversicherungsprodukte nimmt die Anzahl der Versicherer zu, die das Thema Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien mehr umsetzen als andere. Es gibt hier m.E. dennoch einen großen Nachholbedarf. Manche meinen es ernst. Manche mobilisieren allerdings nur Ihre Marketingabteilungen um vom "grünen Trend" zu profitieren. 

Im Bereich der Fonds oder Vermögensverwaltungen ist ein unglaublicher Trend zum Thema Nachhaltigkeit ( ESG ) zu beobachten. Hierbei ist allerdings nicht "alles grün was glänzt". Schein und Sein ist nicht einfach zu unterscheiden. Zwischen "hellgrün und dunkelgrün" gibt es viele Schattierungen.

In unserem Fondsshop ( grünes Logo ) finden Sie eine Auswahl von " wirklich nachhaltigen Fonds". Auf unserer neuen Internetseite www.weniger-statt-mehr.de finden sie meine Empfehlungen zu wirklich nachhaltigen Fonds. Nach umfangreichen Recherchen zu diesem Thema in 2020 ist die Seite nun online.

Wir unterstützen Sie gern mit weiteren Informationen.

Wir sind der Meinung, dass das Thema "Nachhaltigkeit" mit in die Beratung gehört und sprechen es aktiv an. Ab 2021 wird es durch europäische "Regulierung" sogar verpflichtend. 

Allerdings sollte vor der Frage nach der Nachhaltigkeit einer Aktienfonds-Anlage immer die der Geeignetheit kommen.